food future

Ökologischer Fußabdruck alternativer Proteine free

Käfermaden statt Fleisch: Burger-Patties aus alternativen Proteinen sind schon heute im Handel zu finden. (Grafik: Christina Helmer)

Proteine auf Basis von Algen, Insekten oder Hefe werden als umweltfreundlichere Alternative zu tierischen Nahrungsmitteln gehandelt. Doch sind sie wirklich nachhaltiger und wettbewerbsfähig? Eine Studie liefert Antworten.

Eine Studie des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik untersucht den ökologischen Fußabdruck von pflanzlichen Proteinen (z. B. Soja, Lupine), Milchprodukten, In-vitro-Fleisch, Biomasse aus Algen, aus Insekten, Pilzen, Hefe und Bakterien. Sie vergleicht den Energie-, Land- und Wasserverbrauch sowie das GWP (Global Warming Potential) in Relation zu ihrem Nährwert.

Das sind die Ergebnisse

  • Keine der Proteinquellen ist in ihrem derzeitigen Entwicklungsstand wettbewerbsfähig mit der Herstellung von Hühnchenfleisch.
  • Allein pflanzliche Fleischersatzprodukte hinterlassen einen ähnlichen ökologischen Fußabdruck wie Hähnchen, sind aber weniger nahrhaft.
  • Beim Energieverbrauch liegen Proteine aus pflanzlicher Herkunft oder auf Basis von Insektenbiomasse vorn.
  • Proteine auf Basis von Milch, Hefe oder Bakterien verbrauchen derzeit zwar noch mehr Energie, weisen aber laut Studie großes Zukunftspotenzial auf.

Hat dir der Beitrag gefallen?

Alle Meldungen, Beiträge und Reportagen liest du als f3-Mitglied. Jetzt anmelden und alle Vorteile sichern!

Mitglied werden