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Ist der LEH offen für Neues? free

Nur wer es als Start-up mit seinem Produkt in die Regale des Lebensmitteleleinzelhandels schafft, kann sich dauerhaft am Markt etablieren. Denn nur wenige Menschen kaufen ihre Lebensmittel online ein. Foto: adobestock.com / PANORAMO

Der Lebensmitteleinzelhandel hat Interesse an jungen Unternehmern und ihren Produkten. Mit verschiedenen Programmen öffnen die großen Marktführer ihre Pforten für Food-Start-ups.

Mit verschiedenen Programmen öffnen die Marktführer auf dem deutschen Lebensmittelmarkt ihre Pforten für Food-Start-ups. Mit der Unterstützung einiger Handelsunternehmen sollen die Gründer so erste Handelserfahrungen sammeln und prüfen, ob ihr Produkt marktfähig ist.

Zwei Beispiele:

  • Metro: Der Metro-Konzern gibt Gründern mit dem Programm „NX-FOOD“ die Möglichkeit, ihr Produkt in Start-up-Regalen in real- und Metro Cash & Carry-Märkten zu präsentieren. Das Programm beinhaltet eine dreimonatige Testlistung sowie Starthilfe, Kundenfeedback und eine ökonomische Prüfung der Idee. Danach entscheidet sich, ob ein Produkt dauerhaft zentral gelistet wird. Der Konzern versucht, Start-ups in frühen Stadien zu gewinnen, um ihnen ins sogenannte „Retail-Ready-Stadium“ – also in die Markt­reife – zu verhelfen. Dazu gehört Qualitätsmanagement, die Entwicklung von Prototypen, Optimierung der Verpackung und des Packagings.
  • Edeka: Das Programm „Foodstarter“ von Edeka setzt auf bereits verkehrsfähige Produkte. Dazu gehören unter anderem Zertifikate, Gütenachweise für Lebensmittelkleinbetriebe, biologische Untersuchungsprotokolle oder Deklarationsprüfungen. Mit dem Programm wird das Produkt in über 1500 Märkten präsentiert.

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