farm future Story

Saatgut, das Boden gutmacht

Jacob P. Bussmann und Jan Ritter arbeiten mit ihrem Start-up SeedForward an einer organischen Saatgutbehandlung, die ohne Chemie vor Vogelfraß und Schädlingen schützen soll. (Foto: Drießen)

Bisher gibt es keine ebenbürtige Alternative zur chemischen Beize. Doch Jan Ritter und Jacob Bussmann von SeedForward könnten sie gerade entwickeln. Ihre organische Saatgutbeschichtung weckt bereits das Interesse der Industrie. Erste Tests bescheinigen ihnen eine Ertragssteigerung von 5 %.

Funktioniert das Geheimrezept von Jan Ritter und Jacob P. Bussmann, würden Agrarkonzerne dafür vermutlich tief in die Tasche greifen. Mit ihrem Start-up „SeedForward“ arbeiten sie derzeit an einer organischen Saatgutbeschichtung namens „Freya“. Sie soll Saatgut vor Pilzen und Schädlingen schützen und Erträge auch in Zeiten des Klimawandels sichern. Noch dazu, so behaupten die Gründer, soll ihre Innovation dies ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Mitteln schaffen. Obendrein steigere Freya das Pflanzenwachstum und binde Wasser und Nährstoffe besser an sich. Das ganze funktioniere, sind Jan und Jakob überzeugt. Erste Feldversuche deuten auf eine Ertragssteigerung von bis zu 5 % im Vergleich zu konventionell gebeiztem Saatgut hin.

Jan Ritter (links) und Jacob P. Bussmann haben das Start-up "SeedForward" gegründet. (Foto: Drießen)

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Bisher gibt es keine ebenbürtige Alternative zur chemischen Beize. Doch Jan Ritter und Jacob Bussmann von SeedForward könnten sie gerade entwickeln. Ihre organische Saatgutbeschichtung weckt bereits das Interesse der Industrie. Erste Tests bescheinigen ihnen eine Ertragssteigerung von 5 %.

Funktioniert das Geheimrezept von Jan Ritter und Jacob P. Bussmann, würden Agrarkonzerne dafür vermutlich tief in die Tasche greifen. Mit ihrem Start-up „SeedForward“ arbeiten sie derzeit an einer organischen Saatgutbeschichtung namens „Freya“. Sie soll Saatgut vor Pilzen und Schädlingen schützen und Erträge auch in Zeiten des Klimawandels sichern. Noch dazu, so behaupten die Gründer, soll ihre Innovation dies ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Mitteln schaffen. Obendrein steigere Freya das Pflanzenwachstum und binde Wasser und Nährstoffe besser an sich. Das ganze funktioniere, sind Jan und Jakob überzeugt. Erste Feldversuche deuten auf eine Ertragssteigerung von bis zu 5 % im Vergleich zu konventionell gebeiztem Saatgut hin.

Jan Ritter (links) und Jacob P. Bussmann haben das Start-up „SeedForward“ gegründet. (Foto: Drießen)

Es klingt, als könnten Landwirte in Zukunft weitgehend auf chemisch gebeiztes Saatgut verzichten. Doch zuerst müssen die Gründer beweisen, dass sie auch halten können, was sie versprechen.

Schützen ohne Chemie

Dafür richten Jan, 33, Agrar- und Pflanzenwissenschaftler aus Balingen in Baden-Württemberg und Jacob, 28, Forst- und Umweltwissenschaftler aus Osnabrück in Niedersachsen gerade die Büros für ihr Start-up in der Nähe von Osnabrück ein. Ihre organische Saatgutbeschichtung soll 2019 den Markteintritt schaffen. Die Gründer meinen es ernst. Sie treibt die Vision einer regenerativen Landwirtschaft, in der das Ökosystem „Boden“ im Mittelpunkt steht. Wer sie dafür belächelt, mag überrascht sein, wie konkret sie damit vorankommen.

Steckbrief

Unternehmen

SeedForward

Gründer

Jacob P. Bussmann, Jan Ritter

Gründungsjahr

2016

Standort

Osnabrück, Niedersachsen

Die Idee

Organische Saatgutbehandlung, die das Saatgut mechanisch schützt und den Befall von Pilzen und Insekten hemmt. Sie fördert das Pflanzenwachstum.

Das Ziel

Neue Denkansätze zu einer regenerativen Landwirtschaft. Systemische Produktpalette einführen, die alle Betriebsmittel des Landwirtes abdeckt. Saatgutbehandlung „Freya“ soll 2019 marktreif sein.

Die Grundlage ihrer Saatgutbeschichtung wurde im Jahr 2015 in Südafrika gelegt, wo sich die beiden durch Zufall kennenlernten. „Damals arbeitete Jan schon ein Jahr lang an einer Idee, aus Pflanzenkohle einen Bodenverbesserer herzustellen.“ Dabei handelt es sich um eine Art Grunddüngung, die den Boden auflockert und Nährstoffe bindet. „Viele Böden sind nicht mehr in der Balance“, sagt Jan. „Wir wollen nicht nur das Saatgut schützen, sondern dem Acker positive Zusatzeffekte bescheren.“

Geheimrezept: Top Secret

Das Wirkstoffpulver kann auf alle Saatkörner aufgebracht werden. (Foto: Drießen)

Seine damals durchgeführten Tests und Feldversuche bilden die heutige Basis für die Saatgutbeschichtung „Freya“. Denn obwohl es 2015 nicht bei der Theorie blieb, sondern die Männer ihre erste Firma gründeten, entschieden sie sich 2016 in Deutschland nochmal neu anzufangen. „Das damalige Unternehmen ließ sich nicht finanzieren und politisch war es in Südafrika unsicher“, erinnert sich Jan. „Wir wussten, wenn wir ordentlich was aufbauen wollen, müssen wir das in Deutschland machen.“ Es folgte der Antrag auf das EXIST-Gründerstipendum und eine monatelange Phase voller Recherche, netzwerken, Kontakte knüpfen und Unterstützer kennenlernen. Aber dazu später mehr.

Pflanzenkohle als Produktbasis also? Die Gründer bewahren strikte Verschwiegenheit über die Zusammensetzung ihres Wirkstoffgemischs. Selbst Jacob als Verantwortlicher für Finanzierung und Geschäftsentwicklung weiß nicht hundertprozentig, welche „Rezeptur“ Jan durch seine Studienerfahrung, Wirkstoffrecherchen in anderen Patenten und Feldversuche in Afrika entwickelt hat. „Sagen wir so“, lächelt Jan siegesgewiss, „die Mischung gibt es so noch nicht.“ Aber er verspricht, dass alle Bestandteile rein biologischer Natur sind. Er wusste, welche Wirkstoffe er brauchte, und hat dann geschaut, aus welchen Pflanzen er sie extrahieren und neu zusammenmischen kann.

Und jetzt: Wirksamkeit beweisen

Herausgekommen ist mit Freya ein pulvriges Wirkstoffgemisch, das 2019 auf den Markt kommen soll. Wenn alles glatt läuft. Die Wirkstoff-Rezeptur sei fertig. Die technische Ausbringung des behandelten Saatguts mit allen Maschinen möglich. Die Patentierung läuft. Aber wirkt Freya überhaupt so erfolgreich, wie die Gründer versprechen?

Das zu beweisen, daran arbeiten sie seit Monaten unter Hochdruck. Auch wenn sich in einigen Momenten etwas Erschöpfung zeigt – von Zweifeln sind die Gründer jedenfalls nicht geplagt. „Wir wissen, wir haben einen Grundschutz. Es dauert nur ewig, den auch wissenschaftlich und nachprüfbar zu beweisen“, sagt Jacob. Die Testpflanzen wachsen schließlich nicht schneller, nur weil dort zwei ungeduldige Gründer sitzen.

Wir glauben, dass alle Betriebsmittel, die der Landwirt einsetzt, langfristig positive Effekte auf den Boden haben sollten.

Jacob P. Bussmann

Am Anfang forschte und testete Jan noch allein. Im ersten Halbjahr 2017 entwickelte er im Labor der Universität Oldenburg den Prototypen des Beschichtungs-Wirkstoffes. Und was nach Jans Meinung der entscheidende Meilenstein war: Hier fand er auch das Bindemittel, das den pulvrigen Wirkstoff an dem Saatkorn festkleben lässt. „Viele Unternehmen haben vielleicht passende Wirkstoffe, scheitern aber am Klebemittel“, sagt Jan.

Über einen Gründerstammtisch lernten Jacob (links) und Jan Landwirt Michael Werning (rechts) kennen. Er testete die Saatgutbehandlung auf 2 ha Maisfläche. (Foto: Drießen)

80 % mehr Wurzelwachstum

Parallel starteten erste Feldversuche im Mais bei verschiedenen Landwirten (siehe unten „Das sagen Landwirte“). Sie ließen den mit Freya gebeizten Mais schon auf einigen Hektar wachsen, obwohl Jan im Labor noch Keim- und Topfversuche durchführte. Praktisch gingen sie in der Beweisführung also den zweiten Schritt vor dem ersten. „Wir sind jede Woche zu den Versuchsparzellen gefahren, haben Keimlinge gezählt, Wurzelmasse gewogen und Entwicklungsstadien von Blättern studiert“, so die Gründer. Das hat große Tabellen- und Datenmengen hervorgebracht. „Erste Ergebnisse deuteten auf bis zu 5% mehr Ertrag, über 80% gesteigertes Wurzelwachstum und 5% weniger Wasserverbrauch hin“, bilanziert Jacob. „Aber da wir alle Auswertungen selbst durchgeführt hatten, waren die Ergebnisse bis dato nicht als neutral zu betrachten.“

Erste Ergebnisse deuteten auf bis zu 5 % mehr Ertrag hin.

Jan Ritter

Es mussten also valide Ergebnisse von neutralen Institutionen her. Ihre Strategie: Sich mit Partnern aus der Wirtschaft und der Forschung so breit wie möglich aufstellen, um Vertrauen aufzubauen. Hier kam Jan und Jacob zu Gute, dass sie sich nach ihrer Rückkehr aus Afrika gut in der Agrarbranche vernetzt hatten. Der kannte den, die empfahl jenen und plötzlich meldeten sich Saatgutunternehmen und Düngemittelhersteller bei den jungen Männern. Zusätzlich konnten sie Versuchs- und Vermehrungsbetriebe und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen für Feldversuche gewinnen.

Links: Wurzelwachstum mit „Freya“. Rechts: konventionell gebeizt. (Foto: SeedForward)

„Stand heute führen fünf deutsche Saatgutunternehmen auf über 20 Standorten in ganz Deutschland Versuche mit unserer Beschichtung durch“, sagt Jacob. Bisher machen Mais und Winterweizen den größten Anteil aus. Aber Freya lässt sich nach Angaben des Start-ups, die für Außenstehende bis jetzt noch nicht nachprüfbar sind, auf alle Pflanzenarten, die Bodenbeschaffenheit und das lokale Klima anpassen.

Wirkstoff ist flexibel

Die Bedeutung dieses nach Firmen-PR klingenden Versprechens ist weitreichend. Jan und Jacob sagen, Freya müsse man als „Plattformlösung“ verstehen, die flexibel einsetzbar sein wird. In die Basis-Beschichtung könnte später je nach Bedarf ein Wirkstoff mehr oder weniger eingesetzt werden: In den dürren Böden Afrikas zum Beispiel würde vor allem die Wasserhaltefähigkeit des Saatkorns erhöht. In Gebieten mit vielen Fressfeinden würde der Wirkstoff gegen Vogelfraß wichtig werden.

Das klingt alles fast zu schön, um wahr zu sein. Deshalb steigt nun die Spannung, was die Ernteergebnisse 2018 sagen. Dann fallen die wichtigen Entscheidungen: Sollten sich die testenden Firmen tatsächlich entscheiden, Freya einzusetzen, müsste das Produkt schnellstmöglich auch vorliegen – und zwar nicht nur in Pilotprojekt-Mengen. „Zur Zeit schaffen wir mit eigenen Mischern gerade so die Pilotproduktion des Pulvers für die Feldversuche“, sagt Jacob. Die findet derzeit noch in einer Scheune auf dem landwirtschaftlichen Betrieb von Jacobs Onkel statt. „Aber das Ziel ist eine eigene Produktionsstätte“, so der Gründer. Sollte auch nur ein Saatgutunternehmen anbeißen, müssten in kurzer Zeit große Mengen Beschichtung hergestellt werden. Das Saatgut würde nach der Ernte 2018 beschichtet – also noch im Winter diesen Jahres.

Ein Eindruck vom Feldversuch: Links ist beim „Freya“-Mais mehr Wurzelmasse zu sehen, als rechts. (Foto: SeedForward)

Ziel: eigene Produktionsstätte

f3 – Das sind wir!

Kann es sein, dass ein Team aus zwei jungen Leuten schafft, was Konzerne mit Milliardenumsatz nicht hinbekommen? „Naja, die arbeiten eben anders und denken nicht im systemischen Gesamtzusammenhang“, sagt Jan. „Wenn die einen Wirkstoff finden, der ein aktuelles Problem löst, wird er als ein einzelnes Produkt vermarktet.“

Jacob und Jan hingegen entwickeln bereits weitere Produkte, obwohl Freya noch nicht einmal am Markt ist. Angedacht sind biologische Bodenhilfsstoffe, Düngemittel und sogar ein flüssiges Pflanzenstärkungsmittel. „Wir glauben, dass alle Betriebsmittel, die der Landwirt einsetzt, langfristig positive Effekte auf den Boden haben sollten“, sagt Jacob. „Der Boden als unsere Ernährungsgrundlage steht im Fokus.“ Dann, so die Gründer, käme er auch wieder in die Balance.


Finanzierung: Mehrere hunderttausend € gesammelt

Jan Ritter und Jacob P. Bussmann haben für ihr Start-up SeedForward einen breiten Finanzierungsmix entwickelt: Seit Oktober 2017 ist SeedForward im Climate KIC Accelerator und wird dort neben Mentoring auch mit bislang 45.000 € unterstützt. Weitere 50.000 € stehen noch aus, wenn die dritte Entwicklungsstufe des Accelerators erklommen ist. Seit Mitte 2017 stehen Jan und Jacob in Verhandlung mit einen strategischen Investor. Er wird sich voraussichtlich mit einem mittleren sechsstelligen Bereich am Start-up beteiligen. Als dritte Finanzierungssäule fungieren zwei Stiftungen, die Gelder für drei Mitarbeiter (für zwei Jahre), Gründerstipendien und Sachmittel bereitstellen. Hinzu kommen Gelder aus gewonnen Gründerpreisen, Unterstützung der Wirtschaftsförderung und eigenes Kapital.


Wieso muss man Saatgut schützen?

Damit Saatgut nicht von Krankheitskeimen befallen und von Schädlingen oder Vögeln aufgefressen wird, gibt es Wege, es zu schützen. Im konventionellen Bereich sind synthetisch-chemische Saatgutbeschichtungen, sogenannte Beizen, im Einsatz. Sie werden wie eine Schutzschicht auf das Saatkorn aufgetragen. Weil sie Insektizide und Fungizide in sich tragen, halten sie Schädlinge und Krankheiten ab. Zur Verbesserung der Arbeitssicherheit und damit es nicht zu Verwechslungen mit Futterkorn kommen kann, werden sie bunt eingefärbt. Ohne den Einsatz von Beize wären die heutigen hohen Erträge nicht zu erzielen.

In jüngster Zeit wurden Gesetzesverschärfungen vorgenommen, die verschiedene Wirkstoffe verbieten oder die Nutzung einschränken: Neonicotinoide Beizen wurden z. B. verboten, weil sie etwa für das Bienensterben mitverantwortlich gemacht werden. Auch die Zulassung des bisherigen Marktführerproduktes „Mesurol“ von Bayer steht auf der Kippe. Die Not, neue Wirkstoffe zu finden, ist also vielerorts groß.

In der ökologischen Landwirtschaft sind synthetische Beizen verboten. Ökobauern behelfen sich mit alternativem Saatgutschutz. Dieser ist weniger wirksam als chemische Beizen, die Ertragsausfälle sind größer. Zum Beispiel wird das Saatgut bestimmten Lichtreizen ausgesetzt, die Keime töten sollen. Auch Wasserdampfbehandlungen werden vorgenommen. Gegen Vogelfraß kommen Vogelscheuchen, Drohnen und Knalleffekte zum Einsatz.


Praxistest: Das sagen Landwirte

Junglandwirt Michael Werning aus Rheine baut in diesem Jahr 2 ha Mais an, der mit dem SeedForward-Wirkstoff beschichtet ist. Er kennt Jan und Jacob vom Gründerstammtisch in Osnabrück und wollte ihr Produkt testen. „Unser Saatgut war schon mit Mesurol gebeizt. Freya kam zusätzlich oben drauf.“ Michael Werning berichtet: „Vor allem in der frühen Jugendentwicklung sahen die Versuchsreihen etwas besser aus.“ Nach dem Auflaufen konnte er leichte Unterschiede erkennen: „Auf unserem leichten Standort ist es wichtig, schnell und tief zu wurzeln.“ Beim späteren Abgehen der Fläche konnte er erkennen, welche Reihen mit Freya beschichtet waren, das Ausgraben der Pflanzen bestätigte den Eindruck. „Später ist der Effekt jedoch rausgewachsen.“

Landwirt Klaus Hinrichs aus Edewecht bei Oldenburg testet Freya im zweiten Jahr. „Im vergangenen Jahr waren die Versuchsergebnisse nicht so aussagekräftig, weil die ausgewählte Fläche ziemlich inhomogen war.“ In diesem Jahr testet der Landwirt Freya auf 12 ha Maisfläche. Auch, weil er eine Alternative für den Saatgutschutz mit Mesurol sucht, da er seinen Betrieb derzeit auf „bio“ umstellt. „Wir erwarten keine Wunder, aber im Ökolandbau kann man schon viel erreichen, wenn die Pflanze in der Jugendentwicklung früh angeht, widerstandsfähiger ist und früh für viel Beschattung sorgt. Dann wächst weniger Unkraut.“ Den deutlichsten Unterschied zum ungebeizten Saatgut sah Hinrichs im verbesserten Wurzelwachstum. „Sonst konnte ich rein optisch keinen großen Unterschied sehen.“ In Bezug auf den extrem trockenen Frühsommer sieht Hinrichs das als „Härtetest“. „Eine größere Trockenresistenz würde diesen Sommer sicher helfen.“

Landwirt Gustav Gahr aus Bönen bei Hamm in Westfalen testet Freya im Hinblick darauf, ob das vermeintlich stärkere Wurzelwachstum die Jungpflanze so effizient mit Nährstoffen versorgen kann, dass die Unterfußdüngung eventuell reduziert oder weggelassen werden kann. „Wirklich bewerten kann ich den Test aber erst, wenn wir die Ernteergebnisse haben“, so der Landwirt. „In wenigen Wochen wissen wir mehr.“