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Schlachten für die Crowd

Jemand grillt Fleisch für viele. So läuft es auch beim Crowdbutcherin.
Fleisch für viele: Das gilt bei Crowdbutchering. Ein Tier wird erst geschlachtet, wenn es online vermarktet wurde. Diese Start-ups mischen mit. (Foto: skitterphoto.com)

Kuhteilen.ch

Chefkoch Xavier Thoné und Ingenieur Moritz Maier gründeten ihr Start-up bereits 2014. Kuhteilen.ch war die erste Crowdbutchering-Plattform in der Schweiz. Auf ihrer Internetseite vermarkten sie Rinder, Lämmer und Schweine. Neuerdings können auch Hühner von der Kundschaft geteilt werden. Die Gründer haben sich auf die Vermarktung spezieller Rassen fokussiert. Sie bieten Fleisch von 18 Rindertypen an, darunter Wasserbüffel, Bison oder Texas Longhorn. Kunden können außerdem zwischen sogenannten Wiesenschweinen und Wollschweinen wählen. Die Gründer lassen die Tiere, nach eigenen Angaben, bei kleinen, regionalen Metzgerbetrieben schlachten.

KaufneKuh

Yvo van Rijen setzte die Plattform kaufnekuh.de auf. Der Niederländer startete das Crowdbutchering-Unternehmen zunächst in seiner Heimat und brachte es 2015 nach Deutschland. Wie bei den Schweizer kuhteilen.ch sehen die Interessierten, wieviel Prozent eines Tieres bereits verkauft sind. Bei KaufneKuh können Kunden mithilfe der Ohrmarke rückverfolgen, woher die Kuh kommt. Die Mehrheit der Landwirte sind in Baden-Württemberg und Bayern ansässig. Geschlachtet wird in Überlingen (Baden-Württemberg) und in Aub (Bayern). In Portraits werden die Landwirte und der Hof vorgestellt. Neben kaufnekuh.de gehören auch die Ableger "kaufeinschwein.de" und "kaufeinhuhn.de" zur Crowdbutchering GmbH.

Besserfleisch

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Beim sogenannten Crowdbutchering oder Cow-Sharing soll ein Tier von der Nase bis zum Schwanz verwertet werden. Geschlachtet wird es erst, wenn es komplett vermarktet ist. Diese Start-ups schlachten für die Crowd.

Kuhteilen.ch

Chefkoch Xavier Thoné und Ingenieur Moritz Maier gründeten ihr Start-up bereits 2014. Kuhteilen.ch war die erste Crowdbutchering-Plattform in der Schweiz. Auf ihrer Internetseite vermarkten sie Rinder, Lämmer und Schweine. Neuerdings können auch Hühner von der Kundschaft geteilt werden. Die Gründer haben sich auf die Vermarktung spezieller Rassen fokussiert. Sie bieten Fleisch von 18 Rindertypen an, darunter Wasserbüffel, Bison oder Texas Longhorn. Kunden können außerdem zwischen sogenannten Wiesenschweinen und Wollschweinen wählen. Die Gründer lassen die Tiere, nach eigenen Angaben, bei kleinen, regionalen Metzgerbetrieben schlachten.

KaufneKuh

Wenn 100% erreicht sind, wird geschlachtet. (Screenshot: kaufnekuh.de)

Berend te Voortwis setzte die Plattform Kaufnekuh.de auf. Der Niederländer startete das Crowdbutchering-Unternehmen zunächst in seiner Heimat und brachte es 2015 nach Deutschland. Wie bei den Schweizer kuhteilen.ch sehen die Interessierten, wieviel Prozent eines Tieres bereits verkauft sind. Bei KaufneKuh.de können Kunden mithilfe der Ohrmarke rückverfolgen, woher die Kuh kommt. Die Mehrheit der Landwirte sind in Baden-Württemberg und Bayern ansässig. Geschlachtet wird in Überlingen (Baden-Württemberg) und in Aub (Bayern). In Portraits werden die Landwirte und der Hof vorgestellt. Neben Kaufnekuh.de gehören auch die Ableger „Kaufeinschwein.de“ und „Kaufeinhuhn.de“ zur Crowdbutching.com GmbH.

Besserfleisch

2016 gründete die Übersetzerin May-Britt Wilkens aus Hamburg zusammen mit Brian Lettkemann aus Berlin das Cow-Sharing-Unternehmen Besserfleisch. Auf ihrer Webseite bekommen Kunden nach Auswahl des Fleischpaketes genauere Informationen zum Tier und seiner Herkunft. Angeboten werden Galloways, Fleckvieh und Angus von Biohöfen aus dem Norden. Die Landwirte und Höfe werden durch kurze Texte und Bilder vorgestellt. Auch Schweine, Gänse und Schafe können in unregelmäßigen Abständen mit der Crowd geteilt werden.

Crowd Cow

Zwar ist Crowd Cow kein deutsches Start-up, aber eines, das im Mai 2018 Schlagzeilen machte. Der Grund: Der Schauspieler Asthon Kutcher investierte zusammen mit anderen Investoren acht Millionen Euro in das junge Unternehmen aus Seattle. Die beiden Gründer, Joe Heitzeberg und Ethan Lowry, kommen ursprünglich aus der Tech-Start-up-Szene und gründeten bereits vier andere Unternehmen. Eines davon ist die Restaurant-Bewertungsapp Urbanspoon. Auch bei Crowd Cow können Kunden sich mithilfe einer App über die jeweilige Kuh und den Bauernhof informieren.