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StartupBites: Internationales Treffen von AgriFood-Start-ups free

Start-ups aus den Bereichen Food und Agrar trafen sich zum 2. „FoodSummit“ am Bodensee. Das Event möchte jungen Unternehmen eine Plattform zum inspirieren, weiterbilden und vernetzen bieten. (Foto: crowdfoods.com / melted-photography.de)

Zum zweiten Mal trafen sich Ende Februar Start-ups, Investoren, Händler und Branchenvertreter aus der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft auf den „StartupBites“ am Bodensee. Ein Nachbericht.

Bereits zum zweiten Mal fand Ende Februar die Konferenz „StartupBites“ auf der Insel Mainau am Bodensee statt. Bei der Veranstaltung des AgriFood-Start-up Verbandes „crowdfoods“ trafen sich wieder Vertreter der Agar-und Lebensmittelwirtschaft aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Nachdem im vergangenen Jahr 20 Start-ups als Aussteller dabei waren, wurde die Start-up-Messe jetzt auf rund 40 Jungunternehmen erweitert. Im Labor gezüchtetes Fleisch, ein veganes Schokoladen-Mousse oder ein alkoholfreier Gin waren nur drei von einer Vielzahl an Food-Ideen.

Konferenz, Seminar und Ausstellung

„Ned schwätze, schaffe“, das war einer der Ratschläge von Lutz Haufe. Der Gründer eines führenden deutschen Bio-Eisherstellers namens „FreshFive“ war einer der Referenten, die vor den Teilnehmern Tipps und Einblicke gaben. Er sagte weiter: „Wenn dir dein allererstes Produkt im Handel nicht später peinlich ist, dann hast du etwas falsch gemacht.“ Damit bestätigte der Unternehmer, dass das Fokussieren und Machen zu den Schlüsselfaktoren erfolgreicher Start-ups gehören.

Neben Lutz Haufe referierte am Vormittag auch Carola K. Herbst von der DLG zu den Chancen der personalisierten Ernährung. David Brandes von „Peace of Meat“ erklärte den Stand und die Herausforderungen bei der Entwicklung von im Labor gezüchteten, tierischen Produkten. Und Dr.Christoph Mandl vom Europäischen Innovations- und Technologieinstitut „EIT Food“ skizzierte den aktuellen Stand der europäischen Food-Start-up-Landschaft.

Am Nachmittag konnten die Teilnehmer in parallelen Break-out-Sessions einerseits ihr Wissen in den Bereichen Food-Marketing, Food-Vertrieb sowie in der Preisgestaltung von Lebensmittelpreisen ausbauen. Andererseits tauschten Gründer und Gründerinnen in drei Diskussions-Panels Erfahrungen zur Finanzierung und Investition, dem Einzelhandel und der Food-Produktion aus.

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