digital farm News

Studiengang: Precision Farming free

Die Feldforschung der Zukunft steht in den Startlöchern: Studierende können sich nun auf Precision Farming spezialisieren. Foto: Adobe Stock/ zapp2photo

Neben den üblichen Agrar-Studiengängen können sich Studierende nun direkt für die Zukunftsthemen der Landwirtschaft einschreiben. Die Technische Universität München und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe richten ihren Blick auf die Digitalisierung der Branche und starten neue Studiengänge.

Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe bietet ab dem Wintersemester 2018/19 erstmals den Studiengang „Precision Farming“ an. Die Inhalte sollen von der Voraussage des optimalen Erntezeitpunktes über eine punktuelle Düngemittelsteuerung bis hin zum bedarfsgerechten Pflanzenschutz reichen.

Eine digitalisierte Landwirtschaft, die intelligent alle verfügbaren Informationen erfasst, verarbeitet und schließlich nutzt, ist unabdingbar.

Professor Burkhard Wrenger, Hochschule OWL

Am Standort Höxter lernen Studierende zukünftig Inhalte zu Logistikprozessen, verbesserter Arbeitskraftplanung und Ressourceneffizienz mit Unterstützung von Big Data und Cloud-Lösungen. Ebenfalls Teil des Studiums sollen die Arbeit mit digitalen Karten einzelner Ackerschläge zur Planung der Bewirtschaftung und der Einsatz von Kameras und Sensoren sein, die Unkraut und Stresszustände der Pflanzen erkennen können. Also Möglichkeiten, die Entscheidungsprozesse im Anbau erleichtern.

Die vier Schwerpunkte des Studiums sind Agrarwissenschaften, Informatik und Digitalisierung, Mechatronik und Automatisierung sowie Umweltinformationssysteme. Als Regelstudienzeit sind sieben Semester angesetzt.

Hier geht es direkt zum Studiengang.

Aus der Vogelperspektive

Landwirtschaft braucht KI-Technologie free

Zum Wintersemester startet der Masterstudiengang Agrarsystemwissenschaften am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München. Er befasst sich mit den biologischen, technischen und ökonomischen Grundlagen von Agrarsystemen und deren zukunftsfähiger Gestaltung, etwa durch DigitalisierungPrecision Farming oder ökologischen Landbau. Im Fokus stehen dabei Agrarproduktionssysteme.

Anders als in einem schwerpunktbezogenen Studium geht es in München nun weniger um einzelne Komponenten wie Pflanzenbau und Tierhaltung, sondern mehr um die übergeordnete Perspektive auf die Landwirtschaft. Untersucht werden Wechselbeziehungen sowohl auf Betriebsebene als auch auf Agrarlandschaftsebene.

Die Absolventen sollen bestehende und neue Technologien im Kontext von Agrarproduktions- und Agrarökosystemen bewerten und Problemlösungen entwickeln können.

Zum Studiengang geht es hier.


Hat dir der Beitrag gefallen?

Alle Meldungen, Beiträge und Reportagen liest du als f3-Mitglied. Jetzt anmelden und alle Vorteile sichern!

Mitglied werden