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Trotz Dürre: Innovationen gewährleisten Ernährungssicherheit free

Können Innovationen der Lebensmittelproduktion die Ernährungssicherheit gewährleisten? Das wird in Köln diskutiert. (Foto: stock.adobe.com/lamyai)

Wo die Sommerdürre zu erheblichen Ernteausfällen geführt hat, wird die Ernährungssicherheit selbst in Europa zum Thema. Wie kann sie in Zeiten des Klimawandels gewährleistet werden? Ob Innovationen der Lebensmittelproduktion helfen können, wird am 1. und 2. Oktober in Köln beim REFAB-Kongress diskutiert.

Erfordert der Klimawandel eine grundlegende Neuorientierung der Lebensmittelproduktion? Weltweit suchen Landwirte bereits nach Alternativen, um ihre Ernte vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Die langanhaltende Sommerdürre weckt nach Auffassung der Veranstalter des nun in Köln stattfindenden REFAB-Kongress sogar in Europa das Bewusstsein für die Notwendigkeit von umfassenden Veränderungen und Alternativen.

So werden die Vielzahl der heute oder in naher Zukunft marktreifen Technologien auf der internationalen Konferenz „Revolution in der Lebensmittel- und Biomasseproduktion (REFAB)“ am 1. und 2. Oktober in Köln vorgestellt und diskutiert. Bereits jetzt sind 120 Teilnehmer aus 20 Ländern angemeldet. Bis zu 500 Teilnehmer werden auf der Konferenz und Ausstellung erwartet. 50 Referenten und 30 Aussteller sind vor Ort.

Themen und Trends

Die Themen der Konferenz sind mit der Sommerdürre in Europa nach Ansicht der Veranstalter aktueller denn je. Die 50 Referenten blicken zum Beispiel auf die Produktivität von Vertical Farming oder welche Alternativen zu tierischen Proteinquellen es gibt. Auch die Digitalisierung, Robotisierung, Biostimulanzien und neue Möglichkeiten der Lebensmittelproduktion in Städten, Meeren und Biotech-Labors stehen auf dem Programm.

Dipl.-Physiker Michael Carus, Geschäftsführer des nova-Instituts und Veranstalter des Kongresses, ist überzeugt, dass die neuen Technologien nicht nur Lebensmittel- und Biomasseproduktion ökologischer und sicherer machen, sondern auch in der Tierhaltung den ökologischen Fußabdruck verbessern.

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Auch der ökologische Landbau und Kleinbauern werden von diesen Hightech-Strategien profitieren, neue Konzepte entwickeln und dabei an ihren Idealen festhalten können. Mit Drohnen und Robotern wird Pflanzenschutz ohne Chemie einfacher und effizienter, Biostimulanzien können die Bodenqualität gezielt regenerieren. Gleichzeitig ermöglichen neueste Züchtungstechnologien eine optimale Anpassung der Pflanzen an lokale Gegebenheiten, und versprechen höhere Nährstoffgehalte sowie eine verbesserte Photosynthese.

f3 ist Medienpartner der Veranstaltung und weist darauf hin, dass es noch bis zum 7. September eine Sonderaktion mit stark reduzierten Teilnahmegebühren gibt. Hier geht’s zur Anmeldung.

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